schön das Du hergefunden hast

Schön das Du mich besuchst! Wenn es Dir bei mir gefällt, dann komm Mal wieder her! Lykka

Freitag, 9. September 2016

Mein Freund der Baum die Kiefern aus Österreich


Dieses Mal habe ich Aufnahmen aus meinem Fotoarchiv gewählt für die monatliche Fotoaktion bei Ghislana.
 Im Moment habe ich keinen Antrieb um Wanderungen zu unternehmen. 
Im Jahr 2011 waren wir in Österreich in Tirol im Urlaub. Daran erinnere ich mich gerne. Mitten im Mai fuhren wir dorthin. Als wir ankamen, war der Pass auf der Sylvretta gesperrt. Und es schneite dort. Die zwei hatten sich glatt erkältet, so dass wir zum Tierarzt mussten.


Zwei Tage später hatten wir bei einem Ausflug 30 °C, das war mir schon zu warm.


Vom Wildgehege Mathon aus, wanderten wir los in Richtung Berglisee.
Auf dieser Tour, die so schön durch den Wald verlief, fanden wir diese Prachtexemplare. Wahnsinnig beeindruckend. Wir waren richtig ergriffen von diesen beiden Giganten.





Sieht diese Kiefer nicht aus, als wollte sie meinen Mann umarmen.




Was mich immer wieder ins Staunen versetzt, sind ihre Wurzeln, die diese Bäume um die Felsen schlingen um Halt zu finden. Welch eine Kraft dahinter steckt.








Sind es nicht richtige Künstler!? So ein Überlebenswillen ist doch Beispielgebend. Über dem Stuibenfall wuchs diese Kiefer. Eigentlich ist kein Platz da um zu wachsen.  Und es geht doch.



Lasst es Euch gut gehen!
Bleibt gesund oder werdet!
Eure Lykka

Montag, 5. September 2016

Rispenhortensien und Pflaumenbäumchen im ZwölftelBlick August 2016


August. Das Jahr hat schon wieder acht Monate hinter sich. Am Tag der Aufnahme hatten wir 28 °C. 
Morgens ist der Himmel noch diesig. Es sind keine Regenwolken, nur die Feuchtigkeit aus den Wiesen steigt hoch. Im Laufe des Tages klart es auf und die Sonne kommt durch.  Die ersten Äpfel in unserem Garten sind reif. Klein sind sie. Dafür aber viele und sie schmecken trotzdem. Mein ZwölftelBlick (den verlinke ich wie immer bei Tabea) hat sich etwas verändert. 
Ein Pflaumenbäumchen steht jetzt hier im Vordergrund. Zwetschge"Jojo". Scharkaresistent soll sie sein. Wir mögen sie, wenn sie noch fest und leicht grün sind. Für unsere zukünftige Sitzecke brauchen wir Schatten und ein paar Pflaumen zum naschen und für Kuchen kommt uns da gerade recht. 
Meine Mama hatte damals noch Pflaumenmus gekocht. Drei Stunden lang mit der Küchenhexe. War das eine Wärme in der Küche. 
Zum Vergleich hier noch Mal das Juli-Bild. 

 Das soll einmal die Sitzecke werden. Wir wollen eine kleine Ruine bauen, mit fester Stellfläche für Tisch und Stühle.
Die Blutbuche macht mir Sorgen. Die eine Hälfte ist trocken. Hoffentlich schafft sie es. 
Auf Hortensien wollte ich bis zum Einzug in dieses Häuschen komplett verzichten, weil niemand da ist, sie zu gießen. Wir sind nur Wochenende (auch längst nicht jedes) vor Ort. Jetzt sind sie doch mit mir durchgegangen. Ja ich weiß, das war unvernünftig. Was soll's. Immer nur vernünftig sein, ist auf die Dauer nicht auszuhalten. Nun haben zwei Rispenhortensien bei uns Einzug gehalten.
Einmal habe ich die "Unique" . . .
 . . . und noch die "Limelight" gepflanzt. Nun hoffe ich sie bleiben am Leben, wachsen und gedeihen.

Dieses Beet muss ohne Frage völlig umgekrempelt werden. Na ich bin selber gespannt. Ideen habe ich jede Menge. 

Die Rosen (Name unbekannt) haben sich prächtig entwickelt. Sie blühen von Juni an. So tolle Farben. Ich liebe sie. Aber sie müssen ergänzt werden mit weißen und gelben Buschrosen, damit ich einen schönen Übergang von rosa auf orange hinbekomme.


 Die Ringelblume bildet eine feine Farbergänzung zum Orange. Doch nächstes Jahr kommen sie nicht mehr ins Rosenbeet. Sie leiden jedes Jahr so stark an Mehltau.
Dieses Habichtskraut (oder?) wächst auf der Wiese. Wieder gelborange. Ja gefällt mir eben gut. Ich mag es bunt. Bunt ist Leben.
Leben ist schön und kostbar. Manchmal ist es auch schwer. 
Ein Admiral sonnte sich auf dem neuen Fenster an der Veranda.

Lasst es Euch gut gehen. Bleibt gesund oder werdet! 
(Bei mir kommen jetzt noch zwölf kleinere Chemositzungen. Die Großen habe ich überstanden.)
Eure Lykka

Sonntag, 14. August 2016

Mein Freund der Baum die Kopfweide

Die Kopfweiden, mit ihren skurrilen Formen, haben mich schon immer irgendwie angezogen. 
Kopfweiden wurden oft an Feldrändern und Gewässern gepflanzt. An ganz alten Alleen habe ich sie auch noch gesehen.  Ihr typisches Aussehen erhalten sie durch den Schnitt, der alle zwei bis drei Jahre erfolgt.
In aufsteigenden Nebel gehüllt, gleichen sie mystischen Gestalten. Meinen Post verlinke ich Ghislana  in Jahreszeitenbriefe. 

Auf den Elbwiesen stehen diese wunderschönen Geschöpfe hier.





Ob Johann von Goethe beim Schreiben seines Gedichtes: Der Erlkönig, solche Geschöpfe vor Augen hatte? Wer weiß?!




Diese Zeilen fand ich hier:

kopfweiden


die weiden kämmen sich
den nebel aus dem wind

spricht raureif, flüstert klirrend
durch ihr sprachloses geäst

in das der dunkelmonat fällt
- sich alles nimmt 

und kalte stille bringt

Sie steht am Tollensesee. Im Grunde steht nur noch die Rinde von ihr.

So dann lasst es Euch gut gehen
Bleibt gesund oder werdet!

Samstag, 30. Juli 2016

12telBlick Juli 2016

Mein 12telBlick Juli 2016 (Fotoprojekt von Tabea). Wir hatten es ordentlich warm und trocken.
26 °C. In der Nacht hatte es geregnet und gewindet. Auf der Heimfahrt hatte es gegossen.
Die Äpfel müssten vereinzelt werden um größere Äpfel zu erhalten. Seid Ihr da hinterher?
Von den Kirschen konnte ich nicht Eine essen. Haben die Stare ihre Freude gehabt. Keine Stachelbeeren. Da waren noch ein paar überreife dran. Die wollte ich auch nicht. Rote Johannisbeeren - alle weg. Nur die Schwarzen, die wurden mir gegönnt. Die sind aber auch verdammt lecker im Joghurt. Passiert und mit Naturjoghurt und etwas Zucker vermengt eine feine Sache. Den Rest habe ich portionsweise eingefroren.


So dann fünf Schritte zurück. Nun haben wir einen besseren Blick durch den Garten. Später soll hier, wo ich stand, eine Sitzecke hin. Dazu will ich noch Schattenspender setzen. Ich grübel noch, welche.  Das ist noch nicht soweit.
Ich war schon um 5:00 durch den Garten gestapft um schöne Bilder einzufangen. Nachmittags sollte es regnen und da mussten wir wieder los. Ein paar Fotos sind ganz gut geworden.


Nach einer Tasse Tee von der Indianernessel (gut gegen Erkältung), ging ich weiter durch den Garten. Der Tee schmeckt etwas nach Kräuter und etwas fruchtig. Schön aromatisch. Mich hatte es erwischt, also probierte ich das aus. Aber regelmäßig werde ich ihn wohl nicht trinken. Vielleicht Mal gemischt mit Grünem oder Schwarzem.




Ich hatte Glück und konnte noch ein paar Blüten erwischen. Die Indianernessel breitet sich schnell aus. Noch vor dem ersten Mal blühen, bildeten sich neue Ausläufer. Den Platz hatte ich ihr nicht gegönnt mitten im bunten Beet. Sie wird einen separaten Platz bekommen. Nächstes Jahr, wenn ich wieder zupacken kann.
Leider kann ich nicht unsere Lilien alle exakt mit Namen benennen. Ich will zukünftig ein Gartentagebuch führen. Dort will ich mir neu gekaufte mit lateinischen und deutschen Namen aufschreiben. Wann genau was blüht. Was mir zusammen gefällt und was garnicht geht. 
Das ist wohl eine Tigerlilie.


Eine neue rote (auf dem Foto mehr orange) Tageslilie.


Die weiße Lilie könnte vielleicht eine Madonnenlilie sein. Sie leuchtet schön unter den Fichten. 


(Schattiger) Blick auf das bunte Beet. Der Lavendel blüht so zuverlässig jedes Jahr. Rechts der kleine Holzstapel wird für das Haus verbraucht. 



Den Schmetterlingen gefällt es gut.





Über die Ballonblume habe ich gestaunt. Hätte ich nicht gedacht, dass sie wieder kommt. Ein Geschenk von vorigem Jahr an mich.


Der weiß Phlox blüht etwas eher als der der weißlila Phlox. Der darf bleiben da unter dem Tulpenbaum.



Der Tulpenbaum hat einen ordentlichen Satz gemacht dieses Jahr. Endlich. Ich wollte sogerne einen Tulpenbaum haben. Also gingen wir in die Gärtnerei und suchten einen. Nur Einer war da. Jedoch war hier genau der Hauptstamm weggetrocknet. Ich ging zur Cheffin und wollte handeln. Sie sagte: " Wissen sie was, den schenke ich ihnen." Vielleicht war sie froh, ihn auch noch los geworden zu sein. Ich habe mich gefreut. 
Nun ist er mehr ein Busch. Macht mir nix aus. Er wird ja erst nach 17 -20 Jahren blühen. Wie alt er genau ist kann ich nicht sagen. Wir haben ihn jetzt das dritte Jahr. Ich finde seine Blätter dekorativ. Im Herbst schön gelb. Jetzt bildet er einen hellen Kontrast vor den Fichten.


Noch ein paar blühende Beetrosen.




Die Sonnenbraut leuchtet in orange. Meine Sonnenhüte tun sich schwer. Sie sind mit dem Standort nicht zufrieden.


Von der Montbretie sind leider die meisten weggefroren. Das Foto ist nicht besonders geworden. Sie leuchten wirklich herrlich rot.


So das war es. 
Lasst es Euch gut gehen!
Bleibt gesund oder werdet.

Mit mir dauert das noch. Dritte Chemo geschafft (mehr oder weniger). Dreizehn kommen noch. 
Schaffe ich auch.

Bis bald Eure Lykka