Sonntag, 30. August 2015

Zwölftel Blick August 2015 und mein Freund der Baum

Der zwölftel Blick des Monates August 2015. Es sieht grau aus. Was mir persönlich lieber ist, als 38 Grad Celsius. Andere Blicke könnt ihr bei Tabea finden. 


Dieses Mal zeige ich auch die Bilder von dem Fotoprojekt "mein Freund der Baum" auf Jahreszeitenbriefe von Gishlana. Ich liebe das Projekt. Es gibt so viele schöne Bäume, kleine, große, dicke, dünne, alte junge und noch viel mehr. 
Ohne Bäume wäre das Klima viel unfreundlicher.
Diese Linde sahen wir auf einem Ausflug ins Grüne.  Wir hielten an und mussten ein paar Bilder aufnehmen. Solch eine Schönheit.



Ich könnte mir gut vorstellen, das hier ein paar Stämme zusammen wuchsen.





Lasst es Euch gut gehen.
Eure Lykka


Montag, 24. August 2015

Unser neues Rohrdach

Reet bzw. Schilf gehörte auf Grund der Beschaffenheit des Halmes und der leichten lokalen Verfügbarkeit mit zu den ersten Bedachungsmaterialien überhaupt. Gott sei Dank sind sie noch nicht in Vergessenheit geraten. 
In Mecklenburg Vorpommern wird so ein Dach Rohrdach genannt. Anderswo heißt es Reet- oder Schilfdach. Bei der Versicherung wird es als Weichdach betitelt. 
Reetdächer findet man vorwiegend in den nördlichen Regionen. Die heftigen Küstenstürme verlangen eine elastische, wetterfeste und regensichere Dachkonstruktion. Der biegsame, röhrenartig hohle sowie  konisch wachsende Halm ist von der Natur aus mit den dafür notwendigen Merkmalen ausgestattet. Das Dach kann somit den Kräften von Windsog und Winddruck in Grenzen nachgeben und behält trotzdem seinen inneren Zusammenhalt. 

Das haben wir geschafft. Ein neues Dach.
So sah es bisher aus. Die Reihenfolge unserer Instandsetzungsaufgaben mussten wir neu ordnen. Das Dach drängelte sich vor. 

So hatten wir das Haus gekauft.
Das war schon ein Jahr später.







Die Veranda hatten mein Schatz und mein Jüngster (29) gemeinsam gedeckt. Vorher hatte mein Schatz den Vorraum von der Veranda abgerissen. (Dieser Vorraum war so eine Fehlkonstruktion. Dadurch  hatte es noch mehr reingeregnet.) Nein fertig ist die Veranda noch lange nicht. 


Wir sind total verliebt.
Hier ist die neue Lattung aufgenagelt. Der Dachstuhl war noch in Ordnung.








Ein Windbrett ist schon dran. Unser Dachdecker hat sie selbst gesägt. Er erzählte uns:
"Früher sagte man, um so weiter die Pferdeköpfe auseinander standen, umso mehr Land besaß der Bauer.  Die Anzahl der Zügel deutete an, wie viele Knechte der Bauer im Kriegsfall freigeben konnte."



Noch haben wir ein Eulenloch. Das werden wir aber noch ändern. Zeige ich dann.



Auch der Schornsteinkopf musste erneuert werden. Nun ist alles nach Vorschrift.



Tausende einzelne Halme liegen auf unserem Dach und sorgen für unsere Behaglichkeit. Die vielen  Halmschichten bilden, durch Bindung mit der Lattung eine Einheit.
Unser Dach ist hinterlüftet und es ist ein Kaltdach.



Wichtig war uns, hiesiges Schilf. Hier wird es geschnitten im Winter. Unser Schilf ist aus unserer Umgebung, nicht aus anderen Ländern, für die Halbarkeit ist das ausschlaggebend.




Donnerstag, 13. August 2015

. . . und plötzlich war sie da

diese Clematis wuchs plötzlich an der aus Wildholz (oder besser Gartenschnitt) selbstgebauten Pergola. Niemand hat sie gepflanzt. Sie war auch nicht da, als wir das Land kauften. Sie wuchs da einfach.
Wie schön und sie gefällt mir sehr gut. Also darf sie bleiben und zwar genau da, wo sie sich den Platz ausgesucht hat. Schöne Überraschung.





 
Ich wollte die Pergola so gerne aus Wildholz haben. Mein Schatz hat sie mir (unter fluchen, weil das Holz nicht gerade war) gebaut. Ein olles Tor stand hier, das musste weg. Hier das alte Tor noch.  Kaputt, sehr kaputt. Ein schöner Übergang sollte aber da sein.




Diese zwei Clematisschönheiten wachsen auch in unserem Garten.



Eins von meinen Projekten ist dieses hier. Zwei grüne Äuglein sind schon zu sehen, von den Katzengesichtern.


Ein Prinzessinnenkleid soll das werden. Bin noch am Tüfteln. Den Rock nähe ich aus Stoff an. (So ist das geplant. Bin keine bewanderte Näherin.) Der Jerseystoff ist mit Katzen bedruckt.


Montag, 10. August 2015

Es blüht endlich im Teich

Sieht sie nicht hübsch aus? Dieses Jahr hat es eine geschafft. Die Bedingungen sind weiß Gott nicht besonders. Keine Pumpe. Solange wir nicht täglich da sind, wird dort keine Pumpe laufen. Weil wir grundsätzlich alles ausstellen. Wasser und Strom. 
Der Teich ist tief.
Den Fröschen und Fischen gefällt es sehr gut bei uns. Hiiiii ja den Mücken auch.


Es hat am Samstag den ganzen Tag geregnet.



Freitag, 7. August 2015

Weil es hier schön ist, darum haben wir uns so entschieden.

Vor nun mehr Zweieinhalb Jahren hatten wir für unser Häuschen um 11:00 einen Besichtigungstermin. Wir fuhren in den Ort ein und er gefiel mir anfangs überhaupt nicht.
Allerdings kamen wir viel zu früh an. Viel zu früh wollten wir nicht dort sein, also sahen wir uns noch die Umgebung an. Und damit war die Entscheidung schon fast gefällt. Wir waren und sind immer noch sehr beeindruckt von der Landschaft so dicht am Wasser.

Ich zeige Euch Mal in welcher Umgebung wir in Neuneinhalb Jahren wohnen werden.
Es ist eine schöne Landschaft rund ums Stettiner Haff.


Die Rosenhäger Beck wird ausgebaggert, vom Schlamm befreit. Die Möwen wissen genau da ist was zu holen.


In dem Örtchen Anklamer Fähre  gibt es jetzt noch ein privat betriebenes Wassertaxi. Die Fähre nach Karnin setzte früher von hier aus über.



... über den Peenestrom.







Kamp
Mit dieser kleinen Fähre können die Fußgänger mit oder ohne Rad nach Karnin auf die Insel Usedom gelangen. Das geht wesentlich schneller als mit dem Auto den großen Bogen zu fahren.


Ist der Fisch nicht süß? Armer Fisch.


Doch dieser Seeadler hat schließlich Hunger. So ist das. Ein Kunstwerk mit der Kettensäge gefertigt.


Der neue Kran vom Hafenverein in Kamp. Da ist der Hafenverein mächtig stolz drauf. Die kleine Badestelle ist mit Kies befüllt, damit ein Reinlaufen besser möglich ist.



So einen kleinen Hafen finde ich schöner als die großen überlaufenen und vollgestopften Häfen.

 

Über diese Brücke kamen wir von Anklam aus rüber auf die Insel Usedom in den kleinen Ort Zecherin.


Die Überreste der Eisenbahnhubbrücke sollen stehen bleiben.
Angelangt im kleinen Hafen von Karnin können wir nun nach Kamp rübersehen, von wo aus die kleine Fähre nach hier schippert.






Die Fähre ist freilich in der Zeit, in der wir mit dem Auto rumgefahren sind, ein paar Mal hin und her gependelt.


Weiter geht es am Haff ein andermal. Heute genug. Wir wollen gerne das ganze Haff kennenlernen.
Auch in Polen wollen wir irgendwann entlang. Unsere Zeit ist allerdings begrenzt, also das kann dauern. Erst Mal wollen wir in Deutschland das Haff kennenlernen.
Ich werde Euch dann berichten.