Ich

Unsere Wahlheimat liegt am Stettiner Haff Nähe Anklam. Mein Mann und ich, hatten uns im Jahr 2013 ein altes Häuschen mit großem Garten gekauft. Dieses richten wir uns für unser Rentnerdasein her. Darauf freuen wir uns. Wenn es soweit ist, werden wir mit unseren beiden Cockerspanieldackelmischlingen dort fest hinziehen. Noch pendeln wir von unserer Übergangswohnung am Bogensee immer hin und her.
Ich liebe die Natur und handarbeite gern.

Freitag, 7. August 2015

Weil es hier schön ist, darum haben wir uns so entschieden.

Vor nun mehr Zweieinhalb Jahren hatten wir für unser Häuschen um 11:00 einen Besichtigungstermin. Wir fuhren in den Ort ein und er gefiel mir anfangs überhaupt nicht.
Allerdings kamen wir viel zu früh an. Viel zu früh wollten wir nicht dort sein, also sahen wir uns noch die Umgebung an. Und damit war die Entscheidung schon fast gefällt. Wir waren und sind immer noch sehr beeindruckt von der Landschaft so dicht am Wasser.

Ich zeige Euch Mal in welcher Umgebung wir in Neuneinhalb Jahren wohnen werden.
Es ist eine schöne Landschaft rund ums Stettiner Haff.


Die Rosenhäger Beck wird ausgebaggert, vom Schlamm befreit. Die Möwen wissen genau da ist was zu holen.


In dem Örtchen Anklamer Fähre  gibt es jetzt noch ein privat betriebenes Wassertaxi. Die Fähre nach Karnin setzte früher von hier aus über.



... über den Peenestrom.







Kamp
Mit dieser kleinen Fähre können die Fußgänger mit oder ohne Rad nach Karnin auf die Insel Usedom gelangen. Das geht wesentlich schneller als mit dem Auto den großen Bogen zu fahren.


Ist der Fisch nicht süß? Armer Fisch.


Doch dieser Seeadler hat schließlich Hunger. So ist das. Ein Kunstwerk mit der Kettensäge gefertigt.


Der neue Kran vom Hafenverein in Kamp. Da ist der Hafenverein mächtig stolz drauf. Die kleine Badestelle ist mit Kies befüllt, damit ein Reinlaufen besser möglich ist.



So einen kleinen Hafen finde ich schöner als die großen überlaufenen und vollgestopften Häfen.

 

Über diese Brücke kamen wir von Anklam aus rüber auf die Insel Usedom in den kleinen Ort Zecherin.


Die Überreste der Eisenbahnhubbrücke sollen stehen bleiben.
Angelangt im kleinen Hafen von Karnin können wir nun nach Kamp rübersehen, von wo aus die kleine Fähre nach hier schippert.






Die Fähre ist freilich in der Zeit, in der wir mit dem Auto rumgefahren sind, ein paar Mal hin und her gependelt.


Weiter geht es am Haff ein andermal. Heute genug. Wir wollen gerne das ganze Haff kennenlernen.
Auch in Polen wollen wir irgendwann entlang. Unsere Zeit ist allerdings begrenzt, also das kann dauern. Erst Mal wollen wir in Deutschland das Haff kennenlernen.
Ich werde Euch dann berichten.


Kommentare:

  1. Das sieht ja nach einem wunderschönen Ausflug aus. Auf Kamp war ich auch schon mal. Jedes Jahr findet dort ein Fest mit dem Dichter und Liedermacher H.E.Wenzel statt. Das ist absolut empfehlenswert.... schaut Euch das doch mal an. Für mich ist das leider etwas weit, aber, wer weiß. LG Gitta

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    1. Das war ein schöner Ausflug. Ausflüge sind selten bei uns. Meist arbeiten wir am Haus und im Garten.
      Nicht jedes Wochenende sind wir dort, deshalb wird das wohl eher nicht klappen. Doch Wenn es passt, gehen wir hin.
      Dann hat es Dir gefallen, das ist schön.
      LG lykka

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  2. Leben am Wasser - wenn ich diese Bilder sehe, werde ich ein ganz klein wenig wehmütig, das fehlt, aber ich will nicht undankbar sein. Dass diese Landschaft euer Herz berührt hat, glaube ich. Das Leben geht etwas ruhiger, kann ich mir vorstellen, wenn man die Fähre anstelle des Wagens nimmt, mit dem Rad am Kanal entlangfährt. Wenn die Kinder ganz selbständig sind, möchten mein Mann und ich auch gerne mehr vom Küstenland kennenlernen. Es ist auch schön, dich auf etwas freuen zu können.
    Dir alles Liebe, Birgit

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    1. Es ist irrsinnig schön sich auf etwas zu freuen.
      "Vorfreude schönste Freude" Am meisten freuen wir uns auf unser Häuschen und unseren Garten. Auf das eigene Land sozusagen. Allerdings ich werde den Wald vermissen. Doch wir werden dann in die Berge und Wälder reisen. Ob es etwas ruhiger ist?! Hm es ist eben anders. Die Leute hier im Dorf sind herzlicher als in der Stadt Berlin. Die fehlt mir überhaupt nicht. Hier sind sie mehr sich selbst überlassen, noch. Allein gelassen vom Staat, würde ich sagen. Doch ich will nicht in die Politik abschweifen. Die Leute hier achten auf den anderen. Sie sind füreinander da. Sie halten zusammen. Unser Nachbar schaut ob bei uns alles in Ordnung ist, wenn wir nicht da sind. Es hatte so gestürmt hier und wir hatten vergessen ein Fenster zu schließen. Sie benachrichtigten uns und hatten es von aussen verschlossen. Jetzt haben sie einen Schlüssel.
      Dann werdet Ihr also viele Reisen unternehmen. Darauf könnt Ihr Euch freuen.
      LG lykka

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  3. Das ist wirklich ein idyllisches Stückchen Erde! Mir wäre es für immer - und besonders fürs Alter wohl etwas zu einsam und verlassen. Aber ich kann es gut verstehen, dass es Euch da hin zieht. Nur 9 Jahre ist wirklich viel Vorfreude-Zeit. Ich hoffe, Ihr kommt mit Haus & Garten so gut voran, dass Ihr auch schon früher ab und an Zeit habt Eure Umgebung zu erkunden …
    LG Silke

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    1. Hach so einsam ist das weiß Gott nicht. Wir wohnen mitten im Dorf. Täglich fahren Busse in die 4 km entfernte Stadt. Neun Jahre gehen schnell rum. Wir haben noch viel zu tun.
      Wir haben uns vorgenommen, wir nehmen uns die Zeit ab und an dort die Umgebung zu erkunden. Wir freuen uns jedes Mal ans Haff zu fahren. Aber auch auf die Arbeit.
      LG lykka

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  4. beneidenswert schön! liebe Grüße und eine gute Woche!

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    1. Ja. Dir auch eine gute Woche und liebe Grüße lykka

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Vielen Dank für Eure Kommentare!

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