Mittwoch, 30. März 2016

Mein Freund der Baum: 1.000 jährige Eiche vom Schlosspark Gadow

Diesen Post schicke ich zu Ghislana von Jahreszeitenbriefe. Bei ihr entdeckte ich diese Fotoaktion. Weitere interessante Beiträge über Bäume werden dort monatlich verlinkt.
Am Ostermontag sollte super Wetter werden. Naja, war dann doch nicht so toll. Doch unseren Ausflug, den wir so dringend brauchten, den unternahmen wir trotzdem. Wer Hunde hat, dem schreckt kein Wetter zurück.
Wir wollten uns die eintausend jährige Eiche ansehen. Sie sollte mein Baum für diesen Monat werden. Also früh aufstehen und los. Proviant nahmen wir mit.
Vorbei am Liebenberger Schloss. Auch ein Ausflug wert. Gut andermal.






Unsere zwei Fellnasen sind immer dabei.

Das Wetter wurde immer schlechter. 


Irgendwann kamen wir dann mitten im Wald im Reich der Elfen und Mythen von Gadow an. Nun gesehen hatte ich keine. Aber es war so zauberhaft hier. Das musste verwunschen sein. Gadow liegt 
5 km von der Elbe entfernt inmitten  des Biosphärenreservates Elbetalauen. 
Sonnenbilder habe ich leider keine. Trotzdem fällt es mir schwer, nicht alle Aufnahmen hier im Post zu zeigen.


Überall hier im Waldort geschnitzte Elemente. Der Zaun vom Forsthaus erst. Meine Güte, wahnsinnig schön.






Der Blick hinter der Brücke zeigt den Schlosspark im Stil eines englischen Landschaftsgartens mit vielen seltenen dendrologisch wertvolle Pflanzen. Durch die direkte Lage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze konnte der Ort so unberührt bleiben. Ein wahres Schätzchen in meinen Augen. 


Das Schloss Gadow (ehemaliges Rittergut) im Hintergrund bietet für Familien und Gruppen ein reichhaltiges Angebot für die Ferien bzw Urlaub. Kletterwald, Kletterwand, Lagerfeuerplatz und und ...



Diese Gnubbelnase gehörte nicht zu der tausendjährigen Eiche. Da widersprechen sich meine Bücher auch. An diesem Baum stand geschätzte 400 - 450 Jahre alt.





Noch viel mehr alte knorrige Bäume gibt es im Schlosspark zu sehen.


Eine elegante Katze (anderer Art) entdeckte ich auch.


Das ist sie nun die ...





Eine weitere so alt wirkende erreichbar über diese Brücke.

  

 Nun heimwärts. Vorbei an den Elbwiesen. Jetzt kam die Sonne (die hat uns veralbert) raus. Ein Foto wie ein gemaltes Bild.


Auf der Fahrt herrlicher Sonnenuntergang.


So ging der Tag zu Neige.





Samstag, 26. März 2016

Zu Ostern ein Prinzessinnenkleid für eine kleine Katzenliebhaberin

Ich wünsche Euch Allen ein wunderschönes fröhliches Osterfest im Kreise Eurer Lieben!




Genießt das Osterfest es wird so schön!

Für mein mittelstes Enkelmädchen wollte ich ein Prinzessinnenkleidchen fertigen, das auch kühlen Tagen standhält. Sie liebt Katzen und wünscht sich so ein kleines Haustier. Das wurde aber bisher noch nicht gestattet. Denn Meine Tochter und ihr Mann sind beide lange ausser Haus und auch öfter in der Welt unterwegs.
Dieses Kleidchen hatte ich voriges Jahr begonnen und letzten Samstag gab ich es der Kleinen. (Da hatte ich mein Bestätigung noch nicht). 
An den Näharbeiten bin ich fast verzweifelt. Denn nähen kann ich nicht. Oder vielleicht ein wenig. Ich bin nicht im Besitz einer Overlock-Nähmaschine, deshalb hatte ich diesen Stickstich gewählt.


Zehn Meter Streifen zu Volant verarbeitet.


Sämtliche Nähte hatte ich brav erst per Hand gesteppt und dann erst genäht. 




Alle Katzenköpfchen wurden mit einer Perlennase versehen und bestickt.



Sie war ganz verzaubert. Ehrfürchtig zog sie das Kleidchen an.
Meine Tochter: "Aber Mutti, das kann ich nicht weitergeben, wenn es nicht mehr passt."
Meine Mühe hat sich gelohnt. Strahlende Augen bei der kleinen und der großen Dame.


Das Unterkleid besteht aus Satinstoff. Diesen habe ich mit fliederfarbiger Spitze verziert. Passt genau zum Satin. Alle Farben schön Ton in Ton. 
Für das Röckchen hatte ich einen Schnitt. Das angenähte Pulloverteil ist mein Eigenentwurf. 



Lasst es Euch gut gehen
Eure Lykka

Donnerstag, 24. März 2016

Der Weg. Welcher Weg? Wie?


Wie sage ich das meinen Angehörigen? Ostern steht vor der Tür. Jetzt nicht. Wann dann? Am Telefon : Hallo ich geh dann mal ins Krankenhaus?! Ich weiß keinen Rat. Soviel Zeit ist nicht bis zum Termin in der präoperativen Bruststation. 
Ja, also ein kleiner böser Krebs. Ein langsam wachsender. Keine Chemo. Das ist gut. Wahrscheinlich nicht gestreut. Muss ich warten ob das bestätigt wird. Im Krankenhaus. Keine Ahnung. 

Die Ärztin hat gesagt: Kein Krebs, der ihr Leben verkürzt. 

Gut. Ich nahm das ziemlich ruhig hin. Musste meinen Schatz beruhigen. Aber gestern, da kam dann die ganze Wucht. Als ich meine Stimme am Telefon (bei der Terminisierung) hörte. Die Wörter : Onkologie Bösartig. Da fing das Herz an zu rasen und zu schmerzen. Egal, dachte ich, ich mach nicht schlapp. Ich mache weiter. Weiß ich doch es ist nicht schlimm. Doch diese Tatsache böser Krebs hängt im Raum. Ist einfach da.

Ich wollte danach die Gläser mit Roggenkörner zum Zermalen vom Schrank holen. Da fing ich an zu zittern. Einfach so. Die Muskeln alles. So das ich es sehen konnte. Ich war nicht in der Lage auf die Leiter zu steigen. Ich musste würgen. Mir war so übel.
Mein Schatz kam heim und alles brach aus mir heraus. Meine Tränen liefen. 

Ich musste das einfach schreiben. Ich kann doch mit niemanden reden. Ihr müsst dazu nichts kommentieren. Ich denke meinen Selbstmitleid kriege ich auch wieder weg. Habe ich doch gelernt andere schwierige Krankheiten zu akzeptieren. 

Aber wie sage ich das meinen Angehörigen???