Sonntag, 14. August 2016

Mein Freund der Baum die Kopfweide

Die Kopfweiden, mit ihren skurrilen Formen, haben mich schon immer irgendwie angezogen. 
Kopfweiden wurden oft an Feldrändern und Gewässern gepflanzt. An ganz alten Alleen habe ich sie auch noch gesehen.  Ihr typisches Aussehen erhalten sie durch den Schnitt, der alle zwei bis drei Jahre erfolgt.
In aufsteigenden Nebel gehüllt, gleichen sie mystischen Gestalten. Meinen Post verlinke ich Ghislana  in Jahreszeitenbriefe. 

Auf den Elbwiesen stehen diese wunderschönen Geschöpfe hier.





Ob Johann von Goethe beim Schreiben seines Gedichtes: Der Erlkönig, solche Geschöpfe vor Augen hatte? Wer weiß?!




Diese Zeilen fand ich hier:

kopfweiden


die weiden kämmen sich
den nebel aus dem wind

spricht raureif, flüstert klirrend
durch ihr sprachloses geäst

in das der dunkelmonat fällt
- sich alles nimmt 

und kalte stille bringt

Sie steht am Tollensesee. Im Grunde steht nur noch die Rinde von ihr.

So dann lasst es Euch gut gehen
Bleibt gesund oder werdet!