Rispenhortensien und Pflaumenbäumchen im ZwölftelBlick August 2016


August. Das Jahr hat schon wieder acht Monate hinter sich. Am Tag der Aufnahme hatten wir 28 °C. 
Morgens ist der Himmel noch diesig. Es sind keine Regenwolken, nur die Feuchtigkeit aus den Wiesen steigt hoch. Im Laufe des Tages klart es auf und die Sonne kommt durch.  Die ersten Äpfel in unserem Garten sind reif. Klein sind sie. Dafür aber viele und sie schmecken trotzdem. Mein ZwölftelBlick (den verlinke ich wie immer bei Tabea) hat sich etwas verändert. 
Ein Pflaumenbäumchen steht jetzt hier im Vordergrund. Zwetschge"Jojo". Scharkaresistent soll sie sein. Wir mögen sie, wenn sie noch fest und leicht grün sind. Für unsere zukünftige Sitzecke brauchen wir Schatten und ein paar Pflaumen zum naschen und für Kuchen kommt uns da gerade recht. 
Meine Mama hatte damals noch Pflaumenmus gekocht. Drei Stunden lang mit der Küchenhexe. War das eine Wärme in der Küche. 
Zum Vergleich hier noch Mal das Juli-Bild. 

 Das soll einmal die Sitzecke werden. Wir wollen eine kleine Ruine bauen, mit fester Stellfläche für Tisch und Stühle.
Die Blutbuche macht mir Sorgen. Die eine Hälfte ist trocken. Hoffentlich schafft sie es. 
Auf Hortensien wollte ich bis zum Einzug in dieses Häuschen komplett verzichten, weil niemand da ist, sie zu gießen. Wir sind nur Wochenende (auch längst nicht jedes) vor Ort. Jetzt sind sie doch mit mir durchgegangen. Ja ich weiß, das war unvernünftig. Was soll's. Immer nur vernünftig sein, ist auf die Dauer nicht auszuhalten. Nun haben zwei Rispenhortensien bei uns Einzug gehalten.
Einmal habe ich die "Unique" . . .
 . . . und noch die "Limelight" gepflanzt. Nun hoffe ich sie bleiben am Leben, wachsen und gedeihen.

Dieses Beet muss ohne Frage völlig umgekrempelt werden. Na ich bin selber gespannt. Ideen habe ich jede Menge. 

Die Rosen (Name unbekannt) haben sich prächtig entwickelt. Sie blühen von Juni an. So tolle Farben. Ich liebe sie. Aber sie müssen ergänzt werden mit weißen und gelben Buschrosen, damit ich einen schönen Übergang von rosa auf orange hinbekomme.


 Die Ringelblume bildet eine feine Farbergänzung zum Orange. Doch nächstes Jahr kommen sie nicht mehr ins Rosenbeet. Sie leiden jedes Jahr so stark an Mehltau.
Dieses Habichtskraut (oder?) wächst auf der Wiese. Wieder gelborange. Ja gefällt mir eben gut. Ich mag es bunt. Bunt ist Leben.
Leben ist schön und kostbar. Manchmal ist es auch schwer. 
Ein Admiral sonnte sich auf dem neuen Fenster an der Veranda.

Lasst es Euch gut gehen. Bleibt gesund oder werdet! 
(Bei mir kommen jetzt noch zwölf kleinere Chemositzungen. Die Großen habe ich überstanden.)
Eure Lykka

Kommentare

  1. Liebe Lykka,
    Du bist so tapfer und so positiv - ganz wunderbar!
    ...und Euer Garten- eine Pracht! Ich mag auch das bunte Leben,
    in vielen Formen, besonders in der Natur!
    Für die "kleinen" Chemos drücke ich ganz fest die Daumen!!!
    Du Tapfere!!!
    Alles Liebe für Dich und eine extra-riesengroße Portion Gesundheit und Widerstandskraft!!!
    Heidi
    Bald hast Du es geschafft!!!!

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    1. Liebe Heidi,
      ja bald habe ich es geschafft mit den Chemos, dann noch die Bestrahlung.
      Der Garten gibt mir Kraft, auch wenn er jetzt so verwildert ist. Es ist eine Freude zu planen. Wenn ich es dann geschafft habe, freue ich mich unbändig. Überhaupt die Natur. Sie ist so vielfältig. So prächtig.
      Vielen Dank für Deine guten Wünsche!
      LG lykka

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  2. Hallo Lykka,
    du strahlst so viel Zuversicht aus. Mit dir durch deinen Garten streifen macht einfach Spaß.
    Das Habichtskraut wuchs früher in unserem Rasen. Leider habe ich es zu oft abgemäht und es ist verschwunden. Schön, es bei dir wieder zu sehen.
    Herzlichst,
    Anette

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    1. Liebe Anette, schön das es Dir gefällt. Doch ich bin doch etwas unzufrieden mit dem Garten. Nächstes Jahr wird es besser. Darauf freue ich mich so sehr.
      Wunderschön das Habichtskraut nicht wahr. Die Farben sind so schön!
      LG lykka

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  3. Das ist wirklich ein herrlicher Garten! Genieße die schönen Stunden darin. Das sieht nach einem Sonnenfoto auch für den September aus!
    Liebe Grüße und alles Gute
    Andrea

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    1. Naja im Moment ein echt wilder Garten. Aber genau das hat seine Reize.
      Jetzt kommt der Sommer nach mit voller Ladung.
      LG lykka

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  4. Hallo Lykka,
    wie schön das aussieht, das Apfelbäumchen hängt ja übervoll!
    Dann ist es doch eine glückliche Fügung, wenn die Äpfelchen auch noch gut schmecken!
    Sehr schön blühen die Rosen in deinem kleinen Paradies und bei den Hortensien bin ich neugierig, ob sie es schaffen werden ohne Wasser?
    Ich freue mich mit Dir, die großen Chemo´s hast du überstanden, dann wirst du die kleinen auch noch verkraften?
    Viel "Ausdauer" wünsche ich Dir für diese, wir mir scheint sehr lange Chemozeit!
    LG Heidi

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    1. Hallo Heidi,
      ja die Äpfel sind lecker und die Birnen erst. Das sind Massen die da jetzt reif werden.
      Die Rosen sind dieses Jahr eine Pracht. Ob das wohl an dem vielen Niederschlag liegt. Sie hatten ja Langzeitdünger bekommen.
      Die Hortensien werden es wohl nicht schaffen. Ich war zu ungeduldig.

      Die Chemo sollte 24 Wochen gehen. Einmal musste verschoben werden wegen der schlechten Werte. Ich will es schaffen. Nicht so leicht. Ich habe soviel noch vor. Die Zeit kommt mir auch unendlich vor. Ich habe ganz liebe Menschen die mich seelisch einfühlsam unterstützen. Das ist das Wichtigste, das gibt Kraft.

      LG lykka

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  5. Liebe Lykka,
    euer Garten sieht so schön aus, satt und grün mit den vielen Obstbäumen und bunten Blumen. Und Pferde als "Nachbarn". Die freuen sich jetzt sicher über ein paar herunter gefallen Äpfel. Unsere Schafe melden sich jedenfalls immer, sobald sie einen von uns sehen und die Kühe haben es auch schnell gelernt. Alles kann man ja auch nicht verwerten. Die Hortensien haben hier unter der großen Hitze der vergangenen Wochen auch oft gelitten. Mit viel Wasser berappeln sie sich dann aber wieder. Obst in Fülle....wenn die Zeit zum Einkochen nicht reichte, habe ich die Früchte z.T. erst einmal eingefroren. Der Winter wird hoffentlich stiller. Von daher freue ich mich schon sehr auf diese Zeit.
    Habe bei dir zurück lesen müssen, leider klappt das noch immer nicht mit der zeitnahen Benachrichtigung durch Blogger. Ich wünsche dir weiterhin die Kraft und das Durchhaltevermögen, das du so sehr brauchst. In der Familie im Ruhrgebiet zehren OP's und Erkrankungen seit einigen Monaten ebenfalls, der Verlauf noch unklar. Geduldig sein heißt es. Für dich eine gute und möglichst beschwerdefrei Zeit. Es ist immer schön, wenn ich von dir höre!

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    1. Hallo liebe Birgit,
      wie schön das Du mal reinschaust. Wir werden alle älter. Damit kommen auch Krankheit und Sorgen. Keiner kann sich vorstellen, wie es wird, wenn man noch jung ist. Das kostet Kraft. Wichtig nur nicht aufgeben.
      Ich wünsche Deiner Familie wieder sonnige Zeiten für die Gesundheit! Gerne komme ich Dich im Blog besuchen. Nur im Moment kommentiere ich wenig. Ich bin schlapp und müde. Ich selber schreibe nur am Ende des Monats, mehr kriege ich jetzt nicht hin.
      Dieses Jahr mach ich halt nur etwas Mus und Saft von den Früchten. Brombeeren und Johannisbeeren habe ich eingefrostet für den Joghurt. Wenn die Erntezeit kommt ist alles auf einmal reif. Wir haben leider keinen kühlen trockenen Raum für die Lagerung. Das ist ein Problem. Keller auch nicht. Der Grundwasserspiegel ist zu hoch.
      Essen die Schafe auch Äpfel?
      Irgendwie freue ich auch sehr auf den Dezember, da bin ich fertig mit Chemo. Dann habe ich etwas Pause bis zur Bestrahlung.
      Unsere Nachbarn haben auch viele Äpfel, da fällt sogar noch was zu uns rüber. Aber die roten Johannisbeeren hatten die Pferde abgefressen. Deshalb habe ich sie umgepflanzt. Da hatten dieses Jahr die Stare sie abgeknabbert. Ist halt nicht so einfach, wenn man nicht immer vor Ort ist.
      Vielen Dank für die guten Wünsche!
      LG lykka

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  6. Die Schafe (und auch die Kühe vom Bauern, die im Herbst nochmal unsere Wiese kurz fressen) lieben Äpfel. Ich gebe ihnen immer kleine Portionen, dafür mehrmals.
    Einen Keller haben wir auch nicht, dafür den Anbau, der aber bei Regen auch feucht wird. Da muss man gut aufpassen, was man wo lagert. Über die Johannisbeeren haben wir dies Jahr erstmals ein Netz gespannt.
    Ich denke an dich.

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